Das neue Buch von Alina Cara Beyer
Unsicher in der eigenen Stadt
Warum Politik und Gesellschaft versagen – und wir handeln müssen.
Innere Sicherheit ist mein journalistischer Schwerpunkt. Ich pendle zwischen Europa und dem Nahen Osten. Diese internationale Perspektive hilft mir, sicherheitspolitische Entwicklungen auf beiden Seiten besser zu verstehen und einzuordnen – denn viele Entwicklungen im Nahen Osten haben direkte Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Europa.
Alina Cara Beyer
bekannt aus
Das neue Buch
Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich nicht länger wegschauen konnte.
Lebensqualität am Wohnort ist keine Nebensache. Sie entscheidet über Gesundheit, schafft Freiheit, hält eine Gesellschaft zusammen. Und sie zeigt, wie ernst die Politik es mit den Menschen vor Ort meint. In Deutschland scheint das eine Lappalie zu sein.
In Trier wurde ein 22-Jähriger von einem Afghanen auf offener Straße erstochen. Clans beherrschen die Straßen. Bahnhöfe sind Orte von Gewalt, Drogen und Verwahrlosung. Der Trend ist unübersehbar: Immer mehr Menschen fühlen sich unsicher – nicht mehr zuhause in deutschen Städten. Ich auch.
Heute entscheidet der Heimweg über meine Abendplanung.
Die Erfahrungen, die ich in deutschen Städten gesammelt habe, allein würden für ein Buch reichen. Belästigung. Diebstahl. Gewalt. Abends nach 18 Uhr Bahnfahren? Spießrutenlauf. Aussteigen am Bahnhof? Und auf unberechenbare Drogenabhängige, Obdachlose oder andere düstere Gestalten treffen? Auf keinen Fall. Lohnt sich das Geld fürs Taxi? Aber selbst im Taxi muss ich mit Vorfällen rechnen. Im Hintergrund die Gewissheit: Selbst wenn etwas passiert – mir wird keiner helfen.
Und beweisen kann ich es aufgrund fehlender Überwachungstechnik auch nicht.
Über ein Jahr lang habe ich recherchiert, Daten gesammelt, mit Experten, Behörden und Betroffenen gesprochen – und meine eigenen Erfahrungen aufgeschrieben. Dieses Buch macht ein Gefühl greifbar und unterlegt es mit Zahlen, Daten und Fakten.
Wer in Deutschland lebt, dem fällt der Verfall schon gar nicht mehr auf. Wir nehmen ihn hin, halten ihn für das neue Normal. Aber ich kann nicht wegschauen – denn ich bin beruflich viel im Ausland unterwegs, und innere Sicherheit ist mein Spezialgebiet. Ich sehe, wie andere Länder Geld in Lebensqualität investieren, Städte gestalten, die das Leben der Bürger angenehm und sicher machen.
Das Interessante: Einige dieser Länder haben geringere finanzielle Mittel als Deutschland oder einen höheren Migrationsanteil. Es geht, wenn man will. Das heißt im Umkehrschluss: Die Ausreden, die uns die Politik auftischt, zählen nicht.
Ich liebe meine Heimat. Aber ich fühle mich zunehmend unsicher in meiner eigenen Stadt. So sehr, dass ich mich zunehmend weg aus Deutschland orientiere. In meinem Umfeld sehe ich das Gleiche.
Das will ich aufhalten – und dieses Buch ist meine Strategie dafür.
Buch & Medien
Unsicher in der eigenen Stadt.
Beiträge und Gespräche zum Buch, zum Stadtbild und zur inneren Sicherheit.
Middle East Briefing
Sicherheitspolitik im arabischen Raum und in Europa.
Ich arbeite im arabischen Raum nicht unbedingt, weil ich die Region als Vorbild sehe.
Mir geht es auch darum, dass sich sicherheitspolitische Entwicklungen im arabischen Raum und in Europa gegenseitig bedingen.
Ich bekomme die Entwicklungen auf beiden Seiten mit und kann so Zusammenhänge besser einordnen und eine eigene Einschätzung treffen.
Ich arbeite auch in Saudi-Arabien.
Der internationale Vergleich schärft zugleich meinen Blick auf Deutschland. Das heißt nicht, dass sich jedes Modell übertragen lässt – und schon gar nicht, dass dort alles besser ist.
Aber wenn ich nach Deutschland zurückkomme, sehe ich umso deutlicher, was wir uns inzwischen als unveränderlich verkaufen: verwahrloste Bahnhöfe, überforderte Behörden, Angsträume und öffentliche Plätze, die viele Menschen meiden.
Meine Kritik am deutschen Stadtbild entsteht nicht aus Distanz. Sie entsteht aus dem Vergleich – und aus der Überzeugung, dass es besser gehen kann.
Aktuelle Analysen & Interviews
Live-Analysen und Interviews zu Sicherheitspolitik, Iran und der GCC-Region.
Newsletter
Substrat
Der Newsletter für alle, die den Nahen Osten verstehen wollen. Keine Agenturmeldungen, kein Rauschen. Nur das Wesentliche: meine Einschätzung zu Geopolitik, Wirtschaft und Sicherheit im GCC-Raum — aus dem Nahen Osten, derzeit aus Riyadh. Einmal pro Woche.
Einmal pro Woche · Anmeldung mit Double-Opt-in.
Lesungen · Moderation · Briefings
Zusammenarbeit.
Lesungen, Moderation und Lage-Einschätzungen — auf Deutsch und Englisch.
Lesung
Ich lese aus „Unsicher in der eigenen Stadt“ – und freue mich auf den Austausch mit dem Publikum. Ich komme ausdrücklich auch in kleine Orte.
Lesung anfragen →Event-Moderation
Professionelle Moderation auf Deutsch und Englisch – mit Fokus auf Wirtschafts-, Finanz- und Sicherheitsthemen. Ich verstehe, worum es geht, und stelle die richtigen Fragen.
Moderation anfragen →Middle East Briefing
Fundierte Einschätzungen zur aktuellen Lage in der GCC-Region – für Unternehmen, Privatpersonen, Medien und Institutionen.
Briefing anfragen →Kontakt
In Kontakt treten.
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contact@alinacarabeyer.com →Jetzt erhältlich
Unsicher in der eigenen Stadt
Warum Politik und Gesellschaft versagen – und wir handeln müssen.
